Fabian Till: „Die neue Arbeitswelt, eine gro├če Unbekannte!“ (Gastbeitrag #13)

­čśŐ …Moin Moin… ­čśŐ

Ich freue mich sehr ├╝ber den heutigen Gastbeitrag von Fabian Till. Er begleitet mich nun schon fast vier Jahre auf meinem Weg und macht meist alle fixe Ideen mit. Kennengelernt beim Vertrieb f├╝r

Glasfaseranschl├╝sse im l├Ąndlichen Raum und ├╝ber zahlreiche weitere Projekte

arbeiten wir nun gemeinsam an einer besseren Arbeitswelt. Als Sparringspartner

f├╝r mich und als Community-Manager vom Cowork-Haus auf dem Anscharcampus nicht mehr wegzudenken!

Euch viel Spa├č beim lesen!


„Wie oft frage ich mich eigentlich selbst, was ich von meinem Leben erwarte? Diese Frage kommt in der Woche bestimmt 1-2 Mal. Meine Generation, den Millennials, ereilen immer wieder negative Nachrichten. Die H├Ąuserpreise sind sp├Ątestens seit Corona in astronomischer H├Âhe, die Rente verschwindend gering und die Inflation ist derzeit bei 4% im Vergleich zum Vorjahr. Mal ehrlich gesagt, alles nicht gerade die positivsten Nachrichten.

Allerdings wenn die Welt um mich herum schon in einem Wandlungsprozess ist, warum auch nicht mein Leben und mein Arbeiten. Ist es nicht viel wichtiger, gl├╝cklich und unabh├Ąngig zu sein? In den Zeiten der Digitalisierung auf jeden Fall eine wertvolle Komponente, welche man nicht untersch├Ątzen sollte.

Sollten Unternehmen nicht gerade jetzt auch wegen Corona, aber auch durch die Lebenshaltungskosten darauf achten, dass die Mitarbeiter einen guten eigenen Weg finden? Ich meine, wann ich in Rente gehen kann, steht eh noch in den Sternen. Bis es so weit ist, wird das Rentenalter bestimmt noch 5-mal angehoben. Deswegen ist es doch umso wichtiger einen Job auszuf├╝hren, wo ich mich wohlf├╝hle. Nat├╝rlich kann es nun schwierig werden, wenn ich jemanden aus der Pflege fragen w├╝rde. Aber gerade f├╝r die Beh├Ârden, f├╝r ├ämter, Banken und viele weitere Bereiche w├Ąre doch Coworking eine perfekte Alternative. Corona hat uns gerade gezeigt, wie gut Homeoffice funktionieren kann und wie gut Menschen abseits ihrer Firmenzentrale arbeiten k├Ânnen.


Erfolgsgeschichten Podcast:

Vom Bund zum Hand´╗┐werk zum Berater zum Coworking-Space Betreiber mit Heiko Kolz


Gerade in Zeiten von Wohnungsmangel in den St├Ądten w├Ąre es eine ideale Ma├čnahme, die alten B├╝rogeb├Ąude so umzubauen, dass viel mehr Wohnraum entsteht.

Dass nicht mehr alle jeden Tag ins B├╝ro m├╝ssen, dass sie mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen oder f├╝r Hobbys haben. Arbeiten sollte mit Freiheit verkn├╝pft werden. Die Freiheit selbst bestimmt sich ein Leben aufzubauen, welches f├╝r einen einigerma├čen passt.

Coworking kann dabei so viele Aufgaben gleichzeitig l├Âsen. Mehr Wohnraum und weniger B├╝rofl├Ąche in St├Ądten zum Beispiel oder gar weniger Verkehr auf den Stra├čen. Lass die Leute doch in ihrem Dorf, wenn sie m├Âgen? Es w├╝rde dazu f├╝hren, dass abgelegene Ortschaften wiederbelebt werden, wenn man nicht f├╝r einen Job jeden Tag 70 Kilometer pendeln m├╝sste. Allerdings auch wirtschaftlich gesehen, da eine Familie und jeder einzelne einfach weniger Geld f├╝r Sprit ausgeben m├╝sste und zus├Ątzlich mehr Wirtschaftskraft vor Ort halten k├Ânnen.

F├╝r mich ist Coworking Freiheit, die Freiheit selbstbestimmt mein Leben zu f├╝hren. Im Sommer die Sonne zu genie├čen, mit Freunden unterwegs zu sein und dennoch meine Arbeit von ├╝berall zu erledigen, wo es gerade f├╝r mich am besten ist. Mir ist bewusst, dass es nicht f├╝r jeden Beruf passt. Allerdings gerade die Berufe, wo es funktioniert, dort sollte es besser erm├Âglicht werden.

Auch auf meinen vielen Reisen habe ich gemerkt, wie gut es funktioniert. Egal ob man in Wien in einem alten Caf├ę sitzt, Leute beobachtet und dabei am Laptop sitzt. Genauso gut geht es auf Fuerteventura, am Strand zu sein und aufs Meer zu schauen. Wir m├╝ssen weg von der Gesellschaft des starken Leistungsdrucks, weg von dem Gedanken immer wieder den perfekten Job f├╝r die n├Ąchsten 30 Jahre zu finden. Wir m├╝ssen viel mehr einsehen, dass es viel sch├Âner ist, einen Job zu finden der sowohl mich, als auch mein Umfeld erf├╝llt. Nat├╝rlich spielt eine faire Bezahlung dabei eine weitere Rolle und leider funktioniert nichts auf dieser Welt ohne die bestimmten finanziellen Mittel.


Deswegen ist es umso wichtiger, Strukturen abseits zu schaffen, wo Menschen daf├╝r die M├Âglichkeit haben.  Coworking ist kein Heilmittel, kann aber ein Werkzeug sein vieles besser zu machen. Es kann dazu f├╝hren, dass die Welt ein St├╝ckchen besser wird. Es ist ein vielseitiges Konstrukt, mit vielen Facetten und Entwicklungen und dabei ist die gro├če Kunst, flexibel zu sein. Orte zu schaffen, wo sich jeder wohl und willkommen f├╝hlt, Orte zu schaffen, wo jeder Mensch sich gerne aufhalten w├╝rde. Es st├Ąrkt nicht nur das Individuum, sondern schafft auch Synergien innerhalb der Gesellschaft und der einzelnen Akteure, die in einem Gro├čraumb├╝ro einer einzigen Firma gar nicht m├Âglich w├Ąren. Es k├Ânnen so viele verschiedene Menschen zusammenkommen, zusammenarbeiten und sich austauschen.

Lasst uns jeden Tag die Welt ein

bisschen besser machen, auch wenn es kein Heilmittel ist, ist es doch eine

M├Âglichkeit seinen Teil daf├╝r beizutragen! Deswegen bin ich dabei und das ist

jeden Tag mein Antrieb!“


In diesem Sinne w├╝nsche ich euch viel Power und einen grandiosen Start ins Wochenende

Ôťî­čĆ╗­čśÇ­čĹŹ­čĆ╗

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